Bedeutung

 

Was ist eine Bienenweiden?

  • Bienen benötigen zum Leben Blütenstaub( Pollen) und Nektar bzw. Honigtau. Pollen dient wegen seines hohen Eiweiß-u. Vitamingehaltes als Aufbaufutter. Nektar und Honigtau liefern durch ihren Kohlenhydratgehalt  Energie. Honigbienen bereiten aus  Nektar und Honigtau den  H o n i g, der als Futter für die Brut und Jungbienen sowie zur Beheizung des Bienenstockes dient.
  • Pflanzen, die Nektar und/oder Pollen liefern und Pflanzen, auf denen Honigtau erzeugt wird, nennt man Bienenweidepflanzen. Honigtau entsteht dadurch, dass Pflanzenläuse  Pflanzensaft aus der Pflanze saugen, das für sie wichtige Eiweiß herausfiltern und den überschüssigen Pflanzensaft ausscheiden. Dieser besteht überwiegend aus Zucker und Wasser und ist eine überlebenswichtige Nahrungsquelle.

Trachtfließband

  • Damit Honig-und Wildbienen ein ausgewogenes Nahrungsangebot kontinuierlich zur Verfügung steht, darf es in der Abfolge von Blühzeiten keine abrupten Brüche geben. Wird ein fließender Übergang zwischen den Blühzeiten verschiedener Pflanzenarten gewährleistet, sprechen wir vom T r a c h t f l i e ß b a n d. Selbst die Baumblüte lässt sich optimieren , wenn bei der Auswahl beachtet wird, dass nicht alle Sorten zur gleichen Zeit blühen( früh und spät blühende Sorten, Mischung verschiedener Obstarten). So kann sich die Obstbaumblüte über  einen Zeitraum von April bis Mai erstrecken. Danach sind Maßnahmen  zur Verbesserung des Blühangebotes  im Wiesenbereich zwingend notwendig,denn besonders ab der zweiten Sommerhälfte bedarf es  Nektar-und Pollentracht.
  • Die während des Spätsommers aufwachsende Brut entwickelt sich zu Winterbienen, die bis zum Frühjahr leben müssen, damit das Volk die kalte Jahreszeit überdauert. Der enorme Pollenbedarf  kann nicht durch Zufüttern  ersetzt, sondern  nur  durch ein ergiebiges Pollenangebot der Herbstaufbautracht  erfüllt werden.